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Schweißnahtvorbereitung an hochfesten Stählen – endlich selbst erledigen

In den letzten Monaten erreichen uns immer häufiger dieselben Fragen aus der Praxis:
Wie lassen sich harte und hochfeste Stähle effizient und wirtschaftlich mit einer Schweißfase versehen – insbesondere bei komplexen Konturen?

Ein aktuelles Beispiel aus der Metallbearbeitung zeigt das Dilemma sehr deutlich. Ein Dienstleister möchte seinen Kunden einen echten Mehrwert bieten: die Schweißnahtvorbereitung direkt mitzuliefern, auch bei Bauteilen mit Innen- und Außenkonturen. Bisher sah die Realität jedoch so aus:
Nach dem Laserschneiden gehen die Teile zum Fremdfertiger, werden dort gefast und kommen Wochen später erst zurück. Versand, Wartezeiten und Rücktransport summieren sich schnell auf 2 bis 4 Wochen Durchlaufzeit – Zeit, die heute kaum noch jemand hat.

Der Wunsch unseres Kunden war klar: Laufzeiten drastisch reduzieren, unabhängiger werden und die Bearbeitung – wenn technisch möglich – selbst durchführen.

Harte Metalle handgeführt fräsen? Wir wollten es wissen.

Diese Aufgabenstellung hat auch uns gereizt. Denn Hand aufs Herz:
Kann man hochfeste Stähle wie SSAB Armox® 500T, HARDOX®, Dillidur® oder andere UHH- und verschleißfeste Stähle für Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen wirklich mit einer handgeführten Fräsmaschine bearbeiten?

Armox® 500T steht exemplarisch für diese Materialklasse: extreme Härte, hohe Schutzwirkung – und gleichzeitig überraschend gute Zerspanbarkeit. Genau diese Eigenschaften machen den Stahl ideal für gepanzerte Fahrzeuge, Gebäude und maritime Anwendungen. Die entscheidende Frage war: Lässt er sich sauber und reproduzierbar für Schweißverbindungen vorbereiten?

Der Praxistest: GERIMA SMA 50-BER

Wir haben den Versuch gewagt – und zwar ausgiebig.
Mit der GERIMA SMA 50-BER konnten wir an genau diesen Stählen testen. Das Ergebnis war eindeutig:

Ja, es funktioniert. Und zwar besser als erwartet.

Im direkten Vergleich ließ die SMA 50-BER alle anderen getesteten Maschinen deutlich hinter sich. Der Schlüssel zum Erfolg liegt unserer Einschätzung nach in mehreren Faktoren:

  • die spezielle Schneidgeometrie der 8-fach verwendbaren GERIMA-Wendeschneidplatten KX
  • eine extrem harte Beschichtung der Wendeplatten in Monoblockbauweise (Typ B16)
  • und nicht zuletzt die einzigartige, patentierte GERIMA Booster-Technologie

Diese Kombination sorgt für stabile Schnitte, kontrollierten Vorschub und überraschend gute Standzeiten – selbst bei extremen Materialien.

Effizienz schlägt Verschleiß

Natürlich: Die Bearbeitung hochfester Stähle ist verschleißintensiv. Das lässt sich nicht wegdiskutieren.
Doch in der Praxis zählt vor allem eines: Zeit.

Mit einem Vorschub von ca. 0,5 m/min konnten wir problemlos eine 5 × 3 mm Fase (5 × 30°) erzeugen.
Ob gerade Kante oder komplexer Konturverlauf spielte dabei kaum eine Rolle – entscheidend ist lediglich, dass die Führungsrolle in die jeweilige Innenkontur passt.

Für die klassische Massenfertigung ist dieses Verfahren nicht gedacht. Aber genau hier liegt die Stärke der Handfräsmaschinen:

  • schnelle Eigenfertigung
  • flexible Nacharbeit
  • Korrektur fehlerhafter Teile ohne externe Abhängigkeiten

Und das sofort, ohne Wochen zu verlieren.

Unser Fazit

Wer hochfeste und verschleißfeste Stähle bearbeitet und Wert auf Flexibilität, kurze Durchlaufzeiten und echte Fertigungstiefe legt, kommt an einer leistungsfähigen Handfräsmaschine nicht vorbei.

Wir können die Handfräsmaschinen Typ GERIMA SMA 50-B und SMA 60-B für die Kantenbearbeitung und Schweißnahtvorbereitung an harten Stählen uneingeschränkt und guten Gewissens empfehlen.

–> Weniger Fremdvergabe. Mehr Kontrolle. Mehr Geschwindigkeit.

Genau dafür wurden diese Maschinen gebaut.

Haben Sie ähnliche Aufgaben? Sprechen Sie uns einfach an. Eine Vorführung und Ausprobe in Ihrem Hause ist innerhalb Deutschlands immer möglich. Lassen Sie sich beraten und machen einfach einen Termin mit uns aus. Rufen Sie uns einfach an.

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